Darmkrebs (kolorektales Karzinom) ist eine der häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland. Mehr als sechs Prozent aller Deutschen sind davon im Laufe ihres Lebens betroffen. In vielen Fällen kann diese Erkrankung aber sehr gut behandelt werden, wenn die Therapie entsprechend der neuesten Leitlinien durchgeführt wird. Dazu wiederum bedarf es der Zusammenarbeit vieler Spezialisten aus dem ärztlichen und nichtärztlichen Bereich sowie einer umfassenden Information für alle Beteiligten. Damit diese Zusammenarbeit für alle Patienten sicher gewährleistet ist, wurde von der deutschen Krebsgesellschaft ein Zertifizierungssystem für Krebszentren nach den Vorgaben des "nationalen Krebsplans" geschaffen.
Unsere Arbeitsgemeinschaft versteht sich als Dachverband der Darmkrebszentren (früher Darmzentren) und setzt sich für die weitere Verbesserung dieses Systems ein. Bereits jetzt werden – mit deutlich steigender Tendenz – circa 25.000 Patienten, das heißt mehr als ein Viertel aller Patienten mit Darmkrebs in Deutschland, jährlich in solchen Darmkrebszentren behandelt.
Auf dieser Website möchten wir Ihnen grundlegende Informationen zum Thema Darmkrebs geben, Ihnen die Arbeit der Arbeitsgemeinschaft deutscher Darmkrebszentren (addz) und die Kliniken der Mitglieder vorstellen.
Falls Sie älter als 55 Jahre sind, sollten Sie sich vorsorglich einer Darmspiegelung unterziehen.
Ausreichend Bewegung reduziert das Risiko einer Darmkrebserkrankung.
Wenn Sie von Darmkrebs betroffen sind, sollten Sie sich vor einer Therapieentscheidung über zertifizierte Darmkrebszentren informieren.
Die addz-Jahrestagung 2012 findet am 16.06.2012 im Festsaal der Philharmonie in 45128 Essen, Huyssenallee 53, von 09:30 – 14:00 Uhr statt. Am Vorabend findet unter gleicher Adresse im Restaurant Wallberg das Come-together statt.
am 27/28.05.2011 fand in Stuttgart die 3.Jahrestagung der addz statt. Das ausführliche Protokoll finden Sie hier
Kurze Zusammenfassung der wesentliche Entwicklungen und Diskussionspunkte:
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Die letzte Sitzung des Studienboard fand am 08.11.2011 auf Einladung der DKG in Berlin statt. Anwesend waren Vertreter der AIO, DGRO und der ADDZ. Die empfohlenen Studien sehen sie hier.
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