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Therapiestrategien

Wenn Untersuchungen ergeben haben, dass Sie an Darmkrebs erkrankt sind, klärt Ihr Arzt Sie in einem ausführlichen Gespräch über das Stadium der Erkrankung auf und diskutiert die möglichen Therapiestrategien mit Ihnen.

Die Therapie der Darmkrebserkrankung stützt sich heute auf drei Säulen, die zum Teil auch kombiniert werden – je nach der Lage des Tumors und dem Stadium, in dem er ist: Operation, Chemo-/Immuntherapie, Strahlentherapie. Grundsätzlich gibt es für jedes Tumorstadium eine empfohlene Behandlung. Die jeweils beste Therapiestrategie ist in Leitlinien festgelegt. Diese basieren auf aktuellen Studienergebnissen und Erfahrungen von Krebsexperten.

Bei der Therapieplanung ist aber immer auch Ihre individuelle Situation zu berücksichtigen. Es ist daher möglich, dass der Arzt aufgrund Ihrer individuellen Situation von den allgemeinen Empfehlungen möglicherweise abweichen wird. Welche Behandlung die individuell richtige ist, ergibt sich aus einer ganzen Reihe von Umständen: Etwa aus der Ausdehnung und Lage des Tumors, Ihrem Allgemeinzustand und etwaigen weiteren Erkrankungen.

Um alle Faktoren gebührend zu berücksichtigen, sollte heute eine sogenannte Tumorkonferenz einberufen werden. Zu diesem Termin treffen sich Ärzte verschiedener Fachrichtungen wie Onkologie, Chirurgie, Gastroenterologie und Strahlentherapie und besprechen den in Ihrem Fall besten Therapieplan.

Anschließend wird dieser Plan ausführlich mit Ihnen besprochen. Wenn Sie den Arzt dabei umfassend um Ihre Situation und Planungen für die nähere Zukunft unterrichten, kann der Therapieplan daran noch angepasst werden.

In zertifizierten Darmkrebszentren sind solche Tumorkonferenzen verpflichtend vorgesehen.