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Nachsorge, der Weg zurück in den Alltag

Nachdem die Krebsbehandlung abgeschlossen ist, kommt für den Patienten eine Zeit, in der sich sein Körper erholen muss. Er soll wieder in das Alltagsleben zurück finden und sein Leben den neuen Umständen entsprechend ordnen können. Dies ist die Phase der Rehabilitation. Zudem müssen in festgelegten Abständen Nachfolgeuntersuchungen stattfinden. Dies wird auch als Nachsorge bezeichnet.

Die Nachsorge ist unter zwei Aspekten von zentraler Bedeutung:

Einerseits können eine etwaige erneute Erkrankung bzw. Tumorabsiedlungen (Metastasen) frühzeitig erkannt und behandelt werden. Anderseits werden im Rahmen der Nachsorge die Wirksamkeit von Chemotherapie oder Bestrahlung kontrolliert.

Nachsorgeuntersuchungen werden zumeist im Abstand von ein bis mehreren Monaten stattfinden. Art und Umfang der Nachsorgeuntersuchungen stimmt der Arzt dabei auf die individuelle Situation und den Krankheitsverlauf des Patienten ab. Er berücksichtigt vor allem, wie weit der Tumor zum Zeitpunkt der Diagnose bereits fortgeschritten war und welche Behandlungen durchgeführt wurden. Vor allem in den ersten fünf Jahren nach der Erstdiagnose ist die Nachsorge von sehr großer Bedeutung, da in der ersten Zeit nach der Operation die Gefahr des Wiederauftretens von Darmkrebs erhöht ist. In zertifizierten Darmkrebszentren bekommen die Patienten einen Plan, wann welche Untersuchungen durchzuführen sind.

Wesentliche Bestandteile der Nachsorge sind:

  • ein ausführliches Gespräch
  • eine körperliche Untersuchung
  • eine Ultraschalluntersuchung
  • ein Röntgenbild der Lungen
  • die Bestimmung der Tumormarker im Blut
  • eine Darmspiegelung