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Die Diagnose von Darmkrebs

In den Industrieländern ist die Zahl der Darmkrebserkrankungen in den letzten Jahrzehnten stark gestiegen. Pro 100.000 Einwohner erkranken jährlich etwa 30 - 35 Personen. Etwa 69.000 neue Fälle werden allein in Deutschland pro Jahr diagnostiziert. Etwa 27.000 Sterbefälle sind jährlich zu verzeichnen.

Wird der Darmkrebs frühzeitig entdeckt, können viele Betroffene geheilt werden. Erschwert wird dies aber durch die Tatsache, dass der Krankheitsverlauf in den frühen Phasen keinerlei Symptome mit sich bringt. Wenn erst einmal Symptome auftreten, ist der Krebs häufig weiter fortgeschritten und eine Heilung schwieriger.

90 % aller Darmkrebsfälle lassen sich durch die rechtzeitige Darmspiegelung verhindern.

Darum gilt die Empfehlung, dass grundsätzlich jeder Mensch ab dem 55. Lebensjahr eine Darmspiegelung vornehmen lassen sollte. Da sich Darmkrebs aus gutartigen Vorstufen bildet, die bei der Spiegelung ohne Aufwand entfernt werden können, verhindert die Spiegelung die Krebsentstehung. Bei dieser Untersuchung geht es also nicht in erster Linie um Frühdiagnose, sondern darum, die Entstehung von Krebs überhaupt zu verhindern. 90 % aller Darmkrebsfälle lassen sich durch die rechtzeitige Darmspiegelung verhindern.