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Biopsie

Von einer Biopsie spricht man, wenn eine Gewebeprobe aus dem Körper entnommen und untersucht wird. Anhand dieser Untersuchung kann man genaue Informationen über die Beschaffenheit von Zellen erhalten. Bei der Darmkrebsdiagnose geht es in erster Linie darum, ob ein entdeckter Tumor gutartig oder bösartig ist.

Die Gewebeprobe aus dem Darm wird zumeist im Rahmen einer Darmspiegelung entnommen. Dazu schiebt der Arzt eine kleine Zange durch das Endoskop und entnimmt damit ein kleines Gewebestück aus der Darmwand.

Die Gewebeproben werden im Labor von einem Pathologen begutachtet. Sie werden von dem Spezialisten sowohl mit bloßem Auge als auch unter einem Mikroskop betrachtet. Nach Abschluss seiner Analysen erstellt der Pathologe den histologischen Befund und stellt ihn dem behandelnden Arzt zur Verfügung.

Der Befund enthält makroskopische Ergebnisse, die der Arzt ohne Mikroskop erhoben hat, und mikroskopische Ergebnisse, die er unter dem Mikroskop gesehen hat. Wird Darmkrebs diagnostiziert, liefert die histologische Untersuchung wichtige Informationen für die individuelle Therapie des Patienten: Es wird nicht nur zwischen Gut- und Bösartigkeit des Gewebes, sondern auch, ob es sich um aggressive, schnell wachsende oder weniger aggressive Krebszellen handelt.