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Zertifizierte Darmkrebszentren: Wettbewerbsvorteile richtig nutzen

Marketing-Projekt der Arbeitsgemeinschaft deutscher Darmkrebszentren e.V. (addz) beim 22. Symposium zum Gesundheitsmanagement

26. April 2018, Congresszentrum, Marburg

Zertifizierte Darmkrebszentren unterliegen strengen Qualitätskriterien, die durch die Deutsche Krebsgesellschaft in jährlichen Audits überprüft werden. Kliniken haben dafür abteilungsübergreifende Strukturen etabliert, in Diagnose und Operationsmethoden investiert und ein hochqualifiziertes Team aufgestellt. Die hohe Qualität, die dadurch bei der Behandlung von Darmkrebspatienten erreicht wird, stellt einen klaren Wettbewerbsvorteil gegenüber herkömmlichen Fachabteilungen anderer Kliniken dar. Dennoch liegt die Quote der Darmkrebspatienten, die in zertifizierten Zentren behandelt werden noch weit unter 50 Prozent. Das lässt vermuten, dass die erwähnten Wettbewerbsvorteile nicht ausreichend genutzt werden. Gründe dafür liegen unter anderem in mangelnden Vermarktungsaktivitäten. Die gute medizinische Qualität, die interdisziplinäre Betreuung entlang des Behandlungspfades des Patienten, die besondere pflegerische Betreuung – all diese typischen Merkmale zertifizierter Zentren sind der Öffentlichkeit kaum bekannt. Und sogar Mitarbeiter wissen teilweise nur sehr wenig bis gar nichts über die exzellenten Leistungen des Darmkrebszentrums ihrer Klinik. Die Arbeitsgemeinschaft deutscher Darmkrebszentren (addz) hat dies zum Anlass genommen, gemeinsam mit dem Institut für Health Care Management der Philipps-Universität Marburg das Projekt „Marketing für Darmkrebszentren“ ins Leben zu rufen. Beim 22. Symposium Gesundheitsmanagement werden erste Ergebnisse dieses Projektes vorgestellt und praxisbezogene Vorträge zu folgenden Fragestellungen präsentiert:

  • Wie können Darmkrebszentren ihre guten Qualitätsergebnisse verständlich und öffentlichkeitswirksam an Patienten kommunizieren?
  • Mit welchen Instrumenten können Darmkrebszentren bestehende und neue Einweiser erreichen und über die Vorteile ihres Zentrums informieren?
  • Wie können Darmkrebszentren sich in der eigenen Region als Marktführer in der Behandlung von Darmkrebsfällen positionieren?
Außerdem werden Darmkrebszentren, die bereits an der Pilotierungsphase des Projektes teilgenommen haben, beim Symposium von ihren Erfahrungen berichten. Darmkrebszentren, die an einer Teilnahme am Projekt interessiert sind, können das Projektteam beim Symposium direkt ansprechen.

Weitere Informationen und Anmeldung zum Symposium unter:

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Fragen zum Forschungsprojekt beantworten außerdem: Prof. Dr. Benno Stinner und Prof. Dr. Michael Lingenfelder

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